Willkommen auf der Homepage der JUGENDGRUPPE DER FREIWILLIGEN FEUERWEHR BAD MÜHLLACKEN

Hallo, hier kannst du dich über die Jugendgruppe der FF Bad Mühllacken informieren!

Auf Tour in Salzburg und der Steiermark

 

Von 12. - 15. Juli verbrachte die Gruppe spannende Tage beim Landesjugendlager der Salzburger Feuerwehrjugend. Neben einer Lagerolympiade fand auch der Landesbewerb im Zuge des Jugendlagers statt.
Im der Gästewertung konnte jeweils der zweite Platz erreicht werden, besonders freute man sich über die tolle Zeit im Staffellauf. Trotz des Gesamtalters von nur 114 Jahren und obwohl wichtiges Stammpersonal fehlte konnte eine Zeit von 66,98 auf die Bahn gebracht werden.

Am Samstag den 14. Juli ging es für die Gruppe noch zum Landesbewerb in die Steiermark:

In St. Peter am Kammersberg war ein 1a-Bewerbsgelände aufgebaut. Es nahm eine Jugendgruppe in Bronze und Silber sowie ein Team beim Bewerbsspiel teil. Die Jugendgruppe sicherte sich mit Tagesbestzeiten am Hindernis- und Staffellauf den Sieg in der Gästewertung und konnte sich über tolle Trophäen freuen. Außerdem durfte man beim abschließenden Paralellstart der besten Gruppen dabei sein,.

Ein Highlight für die beiden jüngsten Mitglieder war die Teilnahme am Bewerbsspiel: Im einer 2-Mann Team sind veränderte Aufgabenstellungen zu bewältigen. Auch sie meisterten die Aufgaben in Bronze und Silber hervorragend und konnten sich über Pokale und Abzeichen freuen.

Bewerbssaison 2018

 

Nach einem missglückten Saisonstart mit schwachen Zeiten und vielen Fehlern konnten wir uns mit fleissigem Trainieren wieder zurück zu alter Form kämpfen. Bei mehreren Bewerben, konnten wir über 1067 Punkte erzielen und so einige Siege einfahren. Besonders im Staffellauf sind wir mit Läufen von bis zu 11 Sekunden unter der Vorgabezeit wieder voll mit dabei.

Beim Bezirksbewerb in Altenberg am 30. Juni konnte der Bezirkssieg zum achten Mal in Folge nach Bad Mühllacken geholt werden.

Beim Landesbewerb in Rainbach blieb die Zeit vom Bronze-Hindernislauf etwas hinter den Erwartungen zurück. Dennoch war die fehlerfreie Zeit eine solide Basis. Auch in Silber war man mit einer 47-er Zeit gut dabei. Am Staffellauf konnten wir starke Leistungen zeigen und uns in Bronze auf den dritten und in Silber auf den ersten Platz vorschieben. Mit dem Landessieg in Silber ist nun der letzte "weiße Fleck" auf der Siegeslandkarte ausgelöscht. Alles, was es zu gewinnen gibt wurde gewonnen!

 

Damit war auch die Qualifikation für den Bundesbewerb in der Tasche! Nach einer kurzen Verschnaufpause starten wir mitte Juli in die Vorbereitung für den Großevent.

 

 

Fotos vom Landesbewerb (Herbert Denkmayr):

Fotos vom Bezirksbewerb (Denkmayr/Meisinger):

Aufbau der Trainingsbahn für die Saison 2018

 

Nachdem bereits vergangenen Samstag das Training am Staffellauf startete, wurden am 17. März die beiden Hindernisbahnen in Oberndorf aufgestellt. In bewährter Weise wird auf der Wiese von Kommandant Rudi Gattringer Trainiert. Hier finden die Kinder und Betreuer optimale Bedingungen vor - in ruhiger Atmosphäre kann in aller Ruhe an den Details gefeilt werden. Außerdem spenden die Obstbäume an heißen Sommertagen wertvollen Schatten.

 

Nachdem alle Hindernisse auf dem richtigen Platz aufgestellt worden waren, tastete man sich noch an die Hindernisse heran. Auf dem Weg zum Ziel müssen die TeilnehmerInnen vier Hindernisse überwinden:

- einen 1,8 Meter langen Wassergraben
- eine 70 cm hohe Hürde
- einen 6 Meter langen Kriechtunnel
- eine 2 Meter lange Laufbank

 

Um sich wieder an die Hindernisse zu gewöhnen wurden einige Läufe absolviert - das Zielspritzen mit den Kübelspritzen wurde allerdings wegen der Temparaturen nur knapp über 0°C auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Jugendlager 2017

 

Nach einer intensiven Bewerbssaison hat sich die Jugendgruppe in eine längere Sommerpause verabschiedet. Diese endete am 3. September mit dem Jugendlager. 27 Jugendmitglieder und sechs BetreuerInnen brachen am 3 September zu einem Jugendlager auf.

Es ging zum Attersee. Der Sonntag wurde trotz Regenwetters bestmöglich genützt. Bei einer Lagerolympiade konnten die Kinder und Jugendlichen ihr Geschick unter Beweis stellen. Der Tag klang beim Lagerfeuer aus und zeitig ging es zu Bett. Am zweiten Tag wartete eine besondere Herausforderung: Aus einem Biertisch, Plastikflaschen, Holzlatten, Zurrgurten und Klebeband sollte ein Floß für mindestens drei Passagiere gebaut werden.

Nach etwa drei Stunden hatten beide Teams die Bauarbeiten abgeschlossen. Nach dem Mittagessen und und einer kleinen Pause wurde es spannend: Von einem Steg aus wurden die beiden Floße zu Wasser gelassen. Und siehe da: In beiden Fällen war es gelungen, ein funktionstüchtiges Floß zu bauen. Mittels Rudern und Holzstangen konnte man sich sogar mehr oder weniger schnell fortbewegen. Nach einem sonnigen Badetag am Attersee wurden schlussendlich die Sachen wieder gepackt und es ging mit einer Menge neuer Eindrücke wieder nach hause.

Wir sind WELTMEISTER

 

Die konsequente Arbeit der letzten Jahre hat sich ausgezahlt: Während wir beim Landesbewerb in Mauerkirchen aufgrund von unglücklichen 10 Fehlerpunkten von Rang 1 auf 4 zurückgeworfen wurden, war bei der Weltmeisterschaft das Glück auf unserer Seite: Mit einem Vorsprung von nur drei Hundertstelsekunden vor den Kameraden aus St. Martin wurden wir Weltmeister.

 

Obwohl die letzten Wochen der Vorbereitunt sehr intensiv und kräfteraubend waren, konnten wir in Villach eine ansprechende Leistung zeigen. In den offiziellen Trainings war alles plangemäß verlaufen - alle blickten wir zuversichtlich auf den Bewerb am Donnerstag:

 

Beim Hindernislauf mussten wir aufgrund der durch den Tau noch sehr nassen Bahn etwas Tempo rausnehmen. Trotzdem gelang der sehr erfahrenen Gruppe dank perfekter Arbeit ab den Kübelspritzen die Bestzeit an diesem Tag. Bei 40,73 Sekunden blieb die Uhr stehen. Bei trockenen Bedingungen wäre wohl eine 6-7 Zehntelsekunden schnellere Zeit möglich gewesen.

 

Aufgrund der Startnummernauslosung hatten wir zwischen Hindernis- und Staffellauf eine Pause von zwei Stunden. Nachdem die Mitbewerber aber nicht an unsere Hinderniszeit herankamen stieg nach und nach die Anspannung: Wir wussten, dass wir im Staffellauf selbst über Sieg oder Niederlage entscheiden konnten. Aus den Trainings war uns bekannt, dass eine Zeit um die 61,6 Sekunden relativ leicht zu erreichen wäre - mit etwas Risiko bei Geräten und Übergaben war im Training auch die 61er-Marke zu knacken. Um unnötiges Risiko zu vermeiden wurden vor diesem Hindergrund alle Übergaben etwas verkürzt und bei Schlauch, Feuerlöscher und beim 9er jeweils 1-2 Zehntelsekunden zugunsten einer sicheren Fehlerfreiheit investiert. Damit sollten wir plangemäß noch immer unter der 62er-Marke bleiben.

Mit einer gewaltigen Anspannung gingen die neun Läufer und Läuferinnen an den Start. Unmittelbar vor dem Start wurde dann der Startläufer noch von einem etwas aufdringlichen Moderator interviewt - der Herr wollte unter anderem wissen, ob man auch nervös sei. Wohl unter dem Eindruck dieser Ablenkung verloren wir bis zur Aufnahme des Strahlrores bereits 6 Zehntelsekunden auf unsere gewöhnliche Trainingszeit - ab dann zeigten die Kids dann aber einen sehr soliden Staffellauf. Die Zeit stoppte bei immer noch sehr akzeptablen 62,47 Sekunden. Bei der Fehlerabfrage ergab sich dann, dass das Überklettern der Leiterwand mit 10 Fehlerpunkten bewertet worden war. Da nach der Ansicht von Teilnehmer, Delegationsleiter und Betreuer das Überwinden der Leiterwand korrekt war wurde umgehend Protest gegen die Entscheidung eingelegt.

Nach eingehender zweistündiger Beratung kam die Bewerbsleitung zum Ergebnis, dass das Hindernis richtig überwunden worden war und erklärte den Lauf für FEHLERFREI! Die anschließenden Momente der Freude entschädigten für die vielen harten Trainingseinheiten und die zwei Stunden des bangen wartens.

 

Es zeigte sich: Wir verlieren gemeinsam (wie beim Landesbewerb) und wir gewinnen gemeinsam! Als Betreuer bleibt mir zu DANKEN:

- für das Herzblut, das ihr Kinder in das Projekt hineingesteckt habt

- für die unglaubliche Disziplin, die ihr an den Tag gelegt habt

- fur den tollen Zusammenhalt in Momenten des Sieges und der Niederlage

- für die Unterstützung von allen Seiten (Schulen, Sponsoren, Kommando,...)

- für die tolle Zusammenarbeit im Betreuerteam

 

Es macht mir eine wahnsinnige Freude zu sehen, wie ihr als eingeschworene Truppe mit Teamwork großes erreicht habt!

Übergabe der neuen Schuhe

 

Dankenswerterweise hat sich unser langjähriger Partner, die Firma RORA Installationen, wieder bereiterklärt uns zu unterstützen. Geschäftsführer Roman Rammerstorfer übernahm die Kosten für 17 Paar Sportschuhe. Die Schuhe wurden anhand der Anforderungen beim Leistungsbewerb ausgewählt und garantieren besten Grip auf der Wiese und optimales Verhalten auf der Staffellaufbahn. DANKE dafür!

Bobrennen

 

Wegen des winterlichen Wetters entschieden sich die Betreuer am 14. Jänner 2017 kurzfristig dazu, das Training auf die sogenannte "Schneiderwiese" zu verlegen. Auf einem Slalomkurs wurde mit diversen Wintersportgeräten um die Wette gefahren.
Am Ende gab es für die besten fünf Pokale!

Vollversammlung 5.1.2017

 

Bei der alljährlichen Vollversammlung gab es seitens der Jugendgruppe erfreuliches zu berichten. Insgesamt konnten den Jugendlichen 35 Leistungsabzeichen übergeben werden - ein Ergebnis der aktiven Jugendarbeit! Insgesamt wurden von den Betreuern und Jungfeuerwehrmitgliedern etwa 9000 Stunden im Kreis der Gruppe verbracht - den Rekord stellte ein Mitglied mit 631 Stunden auf. Das entspricht durchschnittlich 2 Stunden Feuerwehr täglich!

 

Hier ein Überblick über das vergangene Jahr:

 

Bewerbswesen

30 Siege bei 40 Bewerbsantritten entsprechen einer Siegquote von 75%! Beim Abschnittsbewerb konnte sogar ein Doppelsieg "Bad Mühllacken 1 vor Bad Mühllacken 3" gefeiert werden! Perfekte Auftritte beim Landes- und Bundesbewerb werden die Erinnerung an diese Saison lange prägen. Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft motiviert zum fleißigen weitertrainieren.

Ausbildung
An zwei Aktionstagen wurde allerhand praktisches Feuerwehrwissen vermittelt. Zwölf Teilnehmer zeigten sich beim Wissenstest von ihrer besten Seite und drei Mitglieder legten die "Feuerwehrjugend-Matura", das FJLA in Gold ab.

 

Aktivitäten

Neben Sport und Feuerwehrtechnik kommt auch der gemütliche Teil nicht zu kurz: Gemeinsamer Wandertag, ein Ausflug zum Bogenschießen und in den Hochseilgarten sowie der Ausflug ins Aquapulco waren weitere Highlights des Jahres 2016!

 

Personelles

Aufgrund von Übertritten in die Aktivmannschaft reduzierte sich der Mannschaftsstand in der Jugendgruppe auf 27 Mitglieder - es stehen aber schon einige Neueinsteiger aus der Kindergruppe in den Startlöchern! Unser engagierter 1er-Gruppen Betreuer Philipp Rabeder hat das Betreuerteam verlassen, kümmert sich aber ab 2017 als Gruppenkommandant um die Ausbildung der neuen Aktivmitglieder.

Aktionstag im November 2016

 

Zwei mal jährlich findet bei der Jugendgruppe der FF Bad Mühllacken ein Aktionstag statt. An diesem Tag verbringen die Mitglieder der Jugendgruppe den ganzen Tag zusammen. Auch dieses Mal hatten die Betreuer ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet:

 

Am Vormittag ging es nach Wels - dort leistet Philipp Rabeder, ein Mitglied unserer Feuerwehr, gerade seinen Zivildienst ab. Er organisierte für die Jugendgruppe eine Führung über das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Wels. Viele verschiedene Fahrzeuge konnten im Zuge der Führung kennengelernt werden!
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Feuerwehrhaus wartete das Nachmittagsprogramm auf die Burschen und Mädels. Hinter dem Feuerwehrhaus waren zwei Stationen aufgebaut. Zum einen galt es mittels Spineboard Personen schonend aus Fahrzeugen zu retten, zum anderen wurde der Greifzug mit allem Zubehör thematisiert.
Dabei konnten vor allem die älteren Jugendfeuerwehrmitglieder, die ihre Grundausbildung schon abgeschlossen haben ihr schon erworbenes Wissen nutzen. Auch einige neue Geräte aus dem Rüstfahrzeug kamen zum Einsatz: Unter anderem wurde die Anwendung des Abstützsystems StabFast und StabFastXL an den Fahrzeugen demonstriert.

 

Nach der Gerätereinigung hatte die Jugendhelferin Olivia Brummayr noch einige Spiele vorbereitet bei denen der Tag einen lustigen Abschluss fand!

Wissenstest 2016 in Haibach

 

Elf Mitglieder der Jugendgruppe waren am Samstag, dem 1. Oktober 2016 beim Wissenstest in Haibach/Mkr dabei! In den letzten Wochen hatten sie sich gewissenhaft darauf vorbereitet. Bei den verschiedenen Stationen mussten unter anderem Fragen aus den Bereichen Allgemein- und Feuerwehrwissen, 1. Hilfe, Dienstgrade, Vorbeugender Brandschutz und Verkehrserziehung beantwortet werden. Außerdem mussten die Jugendlichen Verbände anlegen und in der Stufe Gold auch die Maßnahmen bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung beherrschen.

Aufgund der guten Vorbereitung bestanden alle Mühllackner Kandidaten den Test mit Bravor!

Ein Teilnehmer erhielt sogar das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold! Peter Plakolm hatten den Bewerb dafür schon im März absolviert, zu diesem Zeitpunkt hatte er noch nicht alle Voraussetzungen erfüllt. Er bekam sein Abzeichen von Abschnittsfeuerkommandant Brandrat Rudi Reiter überreicht.

Die Wissenstestteilnehmer:
In Bronze: Laura Mitter, Nikola Wiesinger, Martin Fahrner, Andrea FahnerIn Silber: Lea Köpplmayr
In Gold: Tamara Rabeder, Tobias Buchinger, Peter Plakolm, Simon Kastner, Michael Gattringer, Philipp Hahn, Dominik Leibetseder

 

Fotos: Herbert Denkmayr (BFK UU)

BUNDESSIEG in Feldkirch

 

Intensiv haben sich die Mitglieder der Jugendgruppe auf das Highlight der Bewerbssaison 2016 vorbereitet. Schon im Oktober 2015 vereinbarten die Mitglieder eine Urlaubssperre für die zwei Wochen vor dem Bewerb und hielten sich den August frei von Ferialjobs und sonstigen Verpflichtungen.

 

Nach dem Landessieg beim Landesbewerb wurde zunächste eine Woche pausiert - in dieser Zeit wurden von den Betreuern Pläne für die bestmögliche Vorbereitung auf den Bundesbewerb geschmiedet. Auch wurde in dieser Zeit das Bewerbsgerät so adaptiert, dass es dem beim Bundesbewerb so ähnlich wie möglich war.

 

Im Laufe des Juli waren noch einige Mitglieder im Urlaub - ab 25. Juli waren wir jedoch bis auf einen Wettkämpfer wieder komplett und konnten in voller Besetzung ins Training starten.

 

Von da an wurde meist zwei Mal täglich trainiert. In den intensiven Trainingseinheiten wurde an allen Details gefeilt, bis alle Handgriffe perfekt gelangen.
Zwei Wochen vor dem Bewerb wurde ein 1-wöchiges Trainingslager im Feuerwehrhaus absolviert. Bei perfektem Wetter wurde vor allem an der Performance im Staffellauf gearbeitet - mit Erfolg: Während am Anfang der Woche die Staffellaufzeiten zwischen 64,5 und 65 Sekunden bewegten lagen sie am Samstag bereits bei 63,0 Sekunden. Das dicht gedrängte Trainingsprogramm wurde durch einige Ausflüge durchbrochen, die Gruppe war Bogenschießen in Kirchschlag und auf Klettertour im Hochseilpark in Schöneben. Die direkt neben der Staffellaufbahn in Ottensheim vorbeiführende Donau sorgte zwischen den Staffellaufeinheiten für Abkühlung.
Am Sonntag vor dem Bewerb legte die Gruppe einen Ruhetag ein: Samstag Abends besuchten die Älteren noch gemeinsam das Urwaldfest der FF St. Martin, auf Alkohol wurde jedoch verzichtet und um 1:00 ging es schon wieder heim!

 

Die Woche vor dem Bewerb wurden die Trainings weniger Intensiv: Meist wurden nur 1-2 Hindernis- und Staffelläufe gelaufen. Am Montag jedoch der Schock: Unser schneller 4er im Staffellauf verletzte sich beim Training - ein Start am Samstag war trotz bester Behandlung nicht sicher. Es galt das Beste aus der Situation zu machen: Dem verletzten Wettkämpfer wurde bis zum Bewerb am Samstag absolute Schonung verordnet. Mit der Ersatzteilnehmerin wurden die Übergaben einstudiert. Im Training gelangen uns trotzdem konstante Zeiten zwischen 63,8 und 64,2.

 

Am Mittwoch wurde nach dem Training das gesamte Trainingsgerät für Hindernis- und Staffellauf in einen Anhänger gepackt - so sollte ein Reagieren auf Verletzungen und geänderte Tatsachen in Feldkirch möglich sein. Außerdem lässt sich mit lockerem Training die Wartezeit gut überbrücken.

 

Am Donnerstag um 8:00 ging es los: Es wurden noch Matratzen und Gepäck in einem zweiten großen Anhänger gepackt - dann wurde mit drei die große Fahrt nach Feldkirch in Angriff genommen. Während die beiden Fahrzeuge mit der Mannschaft und den Anhängern erst um 15:00 ankamen war das Vorauskommando mit drei zusätzlichen Betreuern bereits um 13:00 vor Ort und erkundete die Trainingsmöglichkeiten.

 

Nach dem Beziehen des Zimmers wurde dann auch sogleich die Hindernisbahn direkt beim Quartier aufgebaut und locker trainiert. Um 23:00 war dann Nachtruhe.

 

Am Freitag stand das Training auf der Bewerbsbahn am Programm - im Gegensatz zu vielen anderen Gruppen liefen wir auch schon im Training mit vollem Tempo. Das stellte sich im Nachhinein als Wertvoll heraus, da wichtigte Erkenntnisse daraus gewonnen werden konnten: Die Spritzer hatten bemerkt, dass die Löcher der Spritzwand höher als sonst angebracht waren. Tatsächlich: Auch die Berechnungen der Betreuer (ein Abmessen war ja nicht möglich) ergaben, dass die Löcher um 5cm zu hoch angebracht waren. Dadurch war beim Trainingsdurchgang viel Wasser am Loch vorbeigegangen. Das Problem wurde am Samstag Vormittag noch angegangen: Auf der mitgebrachten Trainingsbahn wurden kurzerhand die Spritzwände 5cm höher gestellt, sodass die Spritzposition angepasst werden konnte.

 

Bereits am Vortag war der 95-Mann/Frau starke Fanclub angereist. Sie verfolgten ab 10:00 Uhr den Bewerb in Stadion - wir starteten erst mit Startnummer 45 um etwa 13:30 in den Bewerb.

 

Die vor uns startenden oberösterreichischen Gruppen zeigten starke Leistungen: Guggenberg legte mit 1068,74 Punkten die Latte für den Sieg hoch - einige der angereisten Fans dachten schon, dass dies nicht zu schaffen ist. Doch die Betreuer blieben optimistisch und waren sich der Stärke der eigenen Gruppe bewusst.

 

Der Hindernislauf startete mit Problemen beim automatischen Startkommando: Nach über einer Minute Verzögerung wurde es eingespielt. Doch die Wettkämpfer ließen sich davon nicht beeinflussen und legten einen blitzsauberen Lauf in 40,28 Sekunden hin. Es wäre sogar eine hohe 39er-Zeit möglich gewesen - eine kleine Unsicherheit beim Gerätegestell kostete ca 30 Hundertstel. Nachdem die Bewertung durch das Bewerterteam keine Fehlerpunkte ergab war die Erleichterung groß.

 

Vor dem Staffellauf lastete großer Druck auf den Jugendlichen: Für den Sieg musste eine Zeit von 64,98 oder schneller her - das war keine unlösbare Aufgabe - mit einem gemütlichen Lauf wäre es aber nicht getan gewesen. Zudem verschlechterte sich beim Hindernislauf die Verletzung unseres Staffel-4ers dramatisch, sodass an einen Start im Staffellauf nicht zu denken war. Kurzerhand wurde das Reservemitglied auf diese Position gesetzt.

Dann der Staffelstart: Die Tribüne war noch sehr gut gefüllt. Die oberösterreichischen Fans waren allesamt im Station geblieben und fieberten mit. Der Fanclub hatte die Anweisung, erst mit den Anfeuern zu beginnen, wenn die heikle Übergabe zwischen den Nummern 1 und 2 erfolgt ist um die Kommunikation zwischen den Läufern zu sichern.
Nach der Übergabe wurden die Läufer von den Fans über die Staffellaufbahn gepeitscht. Die Durchgangszeit beim "Untendurch" war mit 27,8 Sekunden im Plan, als dann auch noch der Feuerlöscher perfekt auf der Platte platziert wurde ging ein lautes raunen durchs Stadion. Der Schlussläufer berührte den Verteiler bei 58,8 Sekunden und ging exakt 5 Sekunden später bei 63,82 Sekunden über die Ziellinie.

 

Sofort war klar dass nach diesem fehlerfreien Lauf der Bundessieger "Bad Mühllacken 1" heißt. Jubel und unheimliche Glücksgefühle erfüllte alle angereisten "Mühllackinger".

 

Bei der Siegerehrung am Abend wurde allen Beteiligten klar, dass sich die harte Vorbereitung bezahlt gemacht hat!

 

Am Sonntag um 18:00 kamen wir in Bad Mühllacken an: Eine unglaubliche Menschenmenge hatte sich beim Feuerwehrhaus eingefunden um zu gratulieren und zu feiern. Die Marktmusikkapelle war gekommen, Bürgermeister Franz Allerstorfer, die Landtagsabgeordneten Günter Pröller und Josef Rathgeb gratulierten. Auch Landesfeuerwehrkommandant Dr. Wolfgang Kronsteiner, Bezirksfeuerwehrkommandant Johannes Enzenhofer und alle drei Abschnittsfeuerwehrkommandanten aus unserem Bezirk waren gekommen.

 

DANKE für diese unvergessliche Feier!

Fotos vom Bewerb:

Fotos von der Vorbereitung:

Gruppenleben...